Jan Witte

Dr. jur.

Jan H. Witte

Autor & Historiker

- Hoya an der Weser -


Heimatgeschichte

Hoya und der Zweite Weltkrieg

Hoya und der Zweite Weltkrieg

Über Hoya zur Zeit des Zweiten Weltkriegs ist bereits vieles bekannt. Einige heute zugängliche Quellen und Erkenntnisse sind bislang aber auch noch nicht veröffentlicht worden. Vor allem fehlt es an einer Gesamtdarstellung der Ereignisse. Diesem Mangel soll vorliegend zumindest ansatzweise abgeholfen werden. Die Hoyaer Soldaten, der Angriff auf den Fliegerhorst und die Kämpfe um die Stadt im April 1945 bilden das Gerüst eines chronologischen Ablaufs der Geschehnisse.

Die Soldaten des Kreises Hoya im Ersten Weltkrieg: Einsätze, Gefechte, Verluste

Die Soldaten des Kreises Hoya im Ersten Weltkrieg: Einsätze, Gefechte, Verluste

Der Erste Weltkrieg gilt allgemein als wenig ereignisreicher Konflikt, in dem die Fronten im Stellungskrieg erstarrt waren. Aus Sicht der beteiligten Soldaten des damaligen Kreises Hoya verlief der Krieg dagegen in Wahrheit aber als laufender Wechsel zwischen verschiedenen Einsätzen. So zog das - mit vielen Männern aus den Samtgemeinden Bruchhausen-Vilsen und Grafschaft Hoya besetzte - Infanterie-Regiment Nr. 74 allein im ersten Kriegsjahr über Belgien nach Frankreich, wechselte von dort an die österreichisch-russische Front und verlegte dann erneut in den Westen. Soldaten aus dem Kreis Hoya waren in den Alpen, Rumänien, Mazedonien und Syrien im Einsatz. Sie dienten bei der Infanterie, als Jagdflieger und U-Bootbesatzungen. Sie starben auf der Col di Lana, in den Vogesen, vor Verdun und in Übersee. Die Geschichte ihrer Einsätze ist nach Ablauf eines ganzen Jahrhunderts weitgehend dem Vergessen anheimgefallen und soll - soweit das anhand der verbliebenen Quellen noch möglich ist - als Teil der Heimatgeschichte nun zumindest ansatzweise näher beleuchtet werden.

Hoya, Amt und Flecken im Dreißigjährigen Krieg: 1618 - 1648

Hoya, Amt und Flecken im Dreißigjährigen Krieg: 1618 - 1648

Mord und Totschlag, Plünderung und Pest, das ist die landläufige Charakteristik des Dreißigjährigen Krieges. Doch wie wirkte sich das Kriegsgeschehen zwischen Martfeld und Schweringen, zwischen Eystrup und Asendorf im Detail aus? Wie kam der Krieg an die Weser und wer kämpfte hier eigentlich wann gegen wen? Was lässt sich nach Ablauf von vier Jahrhunderten noch zu den Geschehnissen in Hoya und Umgebung herausfinden? Der Schlüssel zur Beantwortung dieser Fragen findet sich in den im Niedersächsischen Landesarchiv erhaltenen Akten und Urkunden. Der dort verwahrte Schriftwechsel eröffnet einen durchaus spannenden Blick auf Akteure und Geschehnisse, die längst dem Vergessen anheimgefallen sind.


Romane

Seera Collins: Irrgarten Eden

Seera Collins: Irrgarten Eden

Im Jahre 2200 hat die Erde Kriege geächtet, die Umweltzerstörung in den Griff bekommen und beschließt nun, erstmals in die Tiefen des Weltraums vorzudringen. Unter gewaltigem Kostenaufwand wird ein Raumschiff für fünftausend Mann Besatzung gebaut, das binnen zwanzig Jahren einen weit entfernten erdähnlichen Planeten kolonisieren soll. Die Besatzung besteht aus Wissenschaftlern, deren bereits an Bord geborene und aufgewachsene Kinder nach einem halbjährigen Training alle notwendigen Sicherungsaufgaben bei der Landung und Einrichtung der Kolonie übernehmen sollen. Der sechzehnjährigen Seera Collins und ihrer Freundin Vici gelingt es, sich als Piloten für eine der vier vorgesehenen Landestellen zu qualifizieren. Auf dem Planeten leben entgegen aller Annahmen aber verschiedene menschenähnliche Völker auf der Kulturstufe der Jungsteinzeit. Eines dieser Völker, die Chron, wird von heran wandernden feindlichen Volksstämmen bedroht. Zudem ist der Planet von einer fremden hochentwickelten Zivilisation namens Paru als Eckpfeiler ihres sich über mehrere Sonnensysteme erstreckenden Machtbereiches mit Abwehrwaffen gegen feindliche Raumschiffe gesichert worden. Seera und ihre Mitschüler geraten bei ihrer Landung unter Beschuss dieser von den Paru zurückgelassenen Waffen und ihr Raumschiff wird zerstört. Nach ihrer Bruchlandung treffen sie auf die Chron, denen sie helfen, Angriffe fremder Volksstämme einstweilen abzuwehren. Die Paru erhalten Kenntnis über den Landungsversuch der Menschen und eilen mit einem Raumschiff herbei, um eventuelle Überlebende zu eliminieren. Nur mithilfe der Chron und eines Überläufers der Paru gelingt es den Menschen, ihrer Vernichtung zu entgehen.

Seera Collins 2: Im Wald Der Sterne

Seera Collins 2: Im Wald Der Sterne

Die Landung war ein Fiasko gewesen und ihr Raumschiff, mit dem sie beinahe zwanzig Jahre lang unterwegs gewesen waren, vernichtet. Dennoch hatten die Überlebenden der größten und ehrgeizigsten Expedition der Menschheitsgeschichte sich auf dem fern der Erde gelegenen Planeten, den sie einfach nur die "Neue Welt" nannten, inzwischen notdürftig eingerichtet und Freundschaft mit den einheimischen Völkern geschlossen. Ihre dringlichste Aufgabe besteht nun darin, sich eine dauerhafte Existenzgrundlage zu schaffen. Vor allem aber müssen sie die Erde unbedingt vor einer schrecklichen Gefahr warnen: Von einem Überläufer eines der Menschheit technisch weit überlegenen Volkes wissen sie, dass dieses im Begriff steht, die Erde zu vernichten. Da keinerlei Funkkontakt besteht, bleibt ihnen jetzt nur noch eine letzte gefährliche Möglichkeit, das Unheil abzuwenden. Und so machen sich Seera und ihre Freunde erneut auf eine gefährliche Reise durch Zeit und Raum.


Sonstiges

Unmittelbare Gemeindedemokratie der Weimarer Republik: Verfahren und Anwendungsausmaß in den norddeutschen Ländern (Hannoversches Forum der Rechtswissenschaften)

Während die gesetzlichen Grundlagen unmittelbarer Gemeindedemokratie in der ersten deutschen Republik allgemein bekannt sind, wurde ihre praktische Anwendung bisher wenig untersucht. Vor dem aktuellen Hintergrund der verstärkten Einführung unmittelbar-demokratischer Elemente auf Kommunalebene seit 1989 untersucht der Verfasser parallele Erscheinungen in den norddeutschen Ländern während der Weimarer Republik. Zunächst stellt er die Entstehungsgeschichte und Ausgestaltungen der verschiedenen Länder und die Gründe für die Nichtaufnahme unmittelbar-demokratischer Elemente in den anderen Ländern dar und gibt konkrete Beispiele für die praktische Anwendung. Daran schließt sich ein Vergleich der Normierungen bzw. der praktischen Erfahrungen – unter Einschluß der jeweiligen Probleme der jeweiligen Anwendungspraxis – an, bevor die grundsätzlichen Einstellungen der Weimarer Parteien zur unmittelbaren Demokratie auf der Kommunalebene untersucht werden. In einem Ausblick werden die Auswirkungen für die Zeit nach 1945 behandelt. Im Anhang findet der Leser eine Sammlung aller bei der Untersuchung ermittelten Daten einschließlich einer tabellarischen Übersicht über die Anwendungshäufigkeit der einzelnen Sach- und Abwahlbegehren.